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Über Baukosten und Baunebenkosten

Der Hausentwurf wurde erarbeitet und die Kalkulation des Ausbauhauses ist abgeschlossen. Alle Fragen bis dahin sind geklärt und die Kosten passen auch zum Budget.

Weiter geht es mit der Ermittlung der fehlenden Bau- und Baunebenkosten. Fragen Sie Firmen für all jene Bauleistungen an, die Sie nicht erbringen. Fassen Sie die Angebote gewerkeweise zusammen. So haben Sie eine bessere Übersicht und Kostenkontrolle.

Baukosten entstehen für Erdarbeiten, Beton-/Stahlbeton, Gerüst, Fenster-/Außentür, Außenputz, Elektro, Heizung, Sanitär und andere. Lassen sie sich gut beraten und vergleichen Sie die Angebote.

Baunebenkosten bilden Honorare für Architekten, Statiker, Geologen und Notare. Hinzu kommen Kosten der Baugenehmigung, Erschließungskosten, Vermessungskosten, Planungs- und Anschlusskosten für Hausanschlüsse.

Der Erwerb eines Baugrundstückes oder Bauplatzes kann zusätzliche, teils erhebliche Kosten verursachen. Es ist von daher nicht unüblich, diese Kosten in eine Finanzierung einzubinden.

Haben Sie alle Kosten vorliegen, kann die Finanzierung des Bauvorhabens bei Ihrer Bank oder Sparkasse angefragt werden. Über diesen Weg können Sie auch mögliche Fördermittel beantragen.

Mit dem Zeitpunkt der Finanzierung und Darlehensfreigabe wird die Erstellung von Bauantrag, Tragwerksplanung und diverser Nachweise zum Haus beauftragt. Auch sollte eine Prüfung des Baugrundes und die Weitergabe des Gutachtens an den Statiker veranlasst werden.

Ab dann heißt es warten - auf die Erteilung der Baugenehmigung oder auf den Fristablauf der Bearbeitungszeit. Die sogenannte Genehmigungsfiktion, eine fiktive Zustimmung zum Bauantrag.